Die Breuss-Kur





Wenn man den Gedankengang, das Milieu möglichst nachhaltig zu säubern und wieder in den "Originalzustand" zu versetzen, weiterverfolgt, gelangt man zur Breuss-Kur.

Diese ist eine Fastenkur, wobei man nur frische und milchsauer vergorene Säfte (und Tees) zu sich nimmt. Sie geschieht sozusagen unter dem Motto: Der Körper soll den Krebs auffressen anstatt der Krebs den gesunden Körper. Das Prinzip dieses Verfahrens ist sehr intelligent, denn es reguliert viele der in diesem Buch beschriebenen Übelstände in einem Aufwaschen. Krebs leidet immer unter der Breuss-Kur, weil Krebs gefräßig ist und stets Nahrung braucht. Die normale, gesunde Zelle hingegen ist viel widerstandsfähiger.

Meine Beobachtungen gehen dahin, dass man mit der Breuss-Kur kleinere Kebsgeschwülste durchaus wegbekommen kann. Wenn Patienten so eine Kur machen möchten, dann rate ich häufig, zuerst mit einem anderen Verfahren Krebs so weit zu dezimieren, dass die Chancen wirklich gut werden, durch die Breuss-Kur den letzten Rest des Krebses wegzufasten.

Wie jedes Verfahren muss auch dieses genau eingehalten werden, indem der Patient das Büchlein genau studiert und dann befolgt. Es ist in mehreren Sprachen erhältlich.

Diese Milieu-Therapien sind sehr wertvoll und sie gehören sicherlich zu einer echten Heilbehandlung dazu. Man kann sie nur mit selbstständigen Patienten machen, die sich selber darum kümmern, wie das funktioniert, und die sie mit eigenem Entschluss und mit Sinn und Verstand durchführen.


Dr. Thomas Kroiss
Heilungschancen bei Krebs - Wegweiser im Krankheitsfall S. 223